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1/2 Geige Feuervogel zur Meisterprüfung

Feuervogel

Zu meiner Meisterprüfung habe ich eine Kindergeige in 1/2 Grööße gebaut. Es sollten ihr noch mehrere folgen, darunter auch einige 3/4 Geigen. Als ich auf die Idee kam, gab es auf dem Markt so gut wie keine handgemachten Kindergeigen und der Klang der industriell gefertigten Instrumente war nur dürftig. Ich habe mich an die Form von Jakobus Stainer gehalten, da ich den sanften, hellen Ton dieser Instrumente gesucht habe und Kraft für nicht so wichtig für Kindergeigen empfand. Alle von mir gefertigten Instrumente bekommen eigene Namen. Diese bekam den Namen Feuervogel. Seit zwanzig Jahren wird sie ständig gespielt und hat mittlerweile eine wundervolle Patina bekommen.

Kopie der Ole Bull Geige von Guarneri del Gesu


Diese Geige war der erste, exakte Nachbau einer Geige, den ich gemacht habe. Viele Schablonen habe ich hergestellt, um die Wölbungen und Formen möglichst genau zu kopieren. Die modernen Bücher liefern uns Geigenbauern dafür hervorragende Vorlagen. Durch diese Arbeit wurde meine Denkweise über Geigen und ihre Formen sehr stark beeinflusst. Da del Gesu sehr individuell arbeitete, habe ich mich an vielen Stellen gefragt, warum er dies oder jenes getan hat, und mein Verständnis von den Instrumenten ist dadurch sehr viel gröößer geworden.

Cello für Ida von 2014


2014 habe ich für Ida dieses Cello entwickelt. Boden und Decke sind verschieden geformt, damit die Breite des Instrumentes an den unteren Ecken schmaler wird (am besten ist dies auf dem Foto vom Boden zu erkennen). Zusätzlich habe ich die Deckenlänge etwas reduziert, somit ist die Saitenlänge etwas kürzer. Auf diese Weise ist das Cello für kleinere Menschen und für Solisten bestens geeignet, da es bequem zu spielen ist und trotzdem ein 4/4 Cello bleibt. Ida hat bei diesem Instrument mitgearbeitet, da sie ihre Jahresarbeit an der Waldorfschule Flensburg über den Bau eines Cellos geschrieben hat.

Geige Herbstromanze


Mein neustes Stück: Fertigstellung war Herbst 2015. Diesmal keine Nachahmung, sondern meine eigene Kreation, wobei ich von meinen Erfahrungen der letzten Jahre inspiriert wurde. Auch hier habe ich mich entschlossen, das Erscheinungsbild alt aussehen zu lassen, was ich zur Zeit bevorzuge. Leider ist auch diese Geige nicht in der Werkstatt zu bewundern, da sie gerade unterwegs ist.

Viola Katharina


Eine Bratsche, die ich nach einem Modell von Casparo da Salo gebaut habe. Die Formgebung seiner Bratschen erscheint mir genial, man merkt ihr noch an, dass alles in Entwicklung ist. Ich finde, dass die Modelle von da Salo ideal für den Klang der Bratschen sind. Leider hat er oft sehr groöße Instrumente gebaut, und eine Verkleinerung der Form ist natürlich immer nur ein Kompromiss. Hier habe ich die Grööße 405 mm gewählt. Seit ca. 2008 neige ich immer mehr dazu, Instrumente nicht mehr symmetrisch zu bauen. Ich finde, das gibt den Instrumenten mehr Leben, und man hat einen gewissen Einfluss auf Spielbarkeit und Klang des Instrumentes.

Cello von 2008


Dieses Cello ist in allen Proportionen ein typisches Beispiel für mein Modell, welches ich seit 1997 benutze. Es hat sich für mich als ein Modell erwiesen, mit dem ich klanglich sehr zufriedenstellende Ergebnisse erziele: einen tiefen, kräftigen Bass und schöne Höhen, ohne zu scharf zu sein, bei leichter Spielbarkeit. Die Abnutzungen, die der Lack auf dem Boden zeigt, sind durch Gebrauch nach ca. 5 Jahren entstanden.

Laute


In den Jahren von 1995 bis 2002 habe ich einige Lauten gebaut. Diese hier zählt zu den späteren Arbeiten. Sie war neulich kurz in der Werkstatt, so dass ich schnell ein paar Fotos machen konnte. Als Modell habe ich für alle Lauten (fünf Stück) immer ein barockes Vorbild gewählt. Es sind alles 13chörige Instrumente. Da Streichinstrumente von Lauten ungefähr so weit voneinander entfernt sind wie Torten von Brötchen und es für mich zu wenig Zeit gab, mich in all diese Bereiche des Instrumentenbaus einzuarbeiten, habe ich Lautenbau leider aufgegeben.

Rückbau einer Viola damore


Diese Viola damore (mit einem Zettel von Mathias Aman) wurde irgendwann einmal zu einer Bratsche umgebaut. Bei der Suche nach einem noch intaktem Instrument bin ich in Koethen im Museum fündig geworden. Ich habe daraufhin das Instrument vermessen und fotografiert, um den Wirtbelkasten nachbauen zu können. Dabei stellte sich dann auch heraus, dass es sich bei der Viola damore die ich zurückbauen sollte um einen Nachbau handelte, der ca. 50 Jahre später angefertig worden ist. Ein Umbau, der mir sehr viel Spaöß gemacht hat, und leider nur selten vorkommt.

Eine Charango von Gato


Gato hat viele Jahre in Equador bei Gitarrenbauern gearbeitet. Er hat sich dort ausgiebig mit den südamerikanischen Instrumenten beschäftig. Ursprünglich sind diese Instrumente aus dem Körper von Gürteltieren gefertigt worden. Zum Glück ist dies heutzutage verboten. Sie werden jetzt aus Vollholz gebaut.